Donnerstag, 30. Juni 2016
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Der Junge Chor Stuttgart e.V., kurz „JuCo“ genannt, wurde 1967 aus einer Gruppe von Schülern und Studenten gegründet. Inzwischen setzt sich der Chor aus jungen
Erwachsenen zwischen 25 und 40 Jahren zusammen, weshalb wir dennoch glauben, dass  der Name noch angemessen ist! Der Chor ist als eigenständiger Verein orga-
nisiert und pflegt in kontinuierlicher Arbeit ein Repertoire, das im Gegensatz zu vielen anderen „jungen Chören“ bewusst abwechslungsreich ausgerichtet ist.

Ein Schwerpunkt liegt auf klassischer und geistlicher Musik, aber auch die folkloristische und modernere Pop- und Gospelmusik kommt nicht zu kurz. Das Ziel unserer
Probenarbeit im Chor ist es, diese Vielfalt im Repertoire nachhaltig zu pflegen und dabei die Klangqualität beständig weiterzuentwickeln. Dies wird u.a. durch regel-
mäßig angebotene Stimmbildung unterstützt.Nicht zuletzt sorgt auch Chorleiter Paul Theis mit der für ihn typischen nonchalanten Art dafür, dass die Sängerinnen und 
Sänger nach dem Motto "Singen muss Spaß machen!" stets zu musikalischen Höchstleistungen angespornt werden.

Trotz reger Fluktuation blieb die Zahl der Aktiven mit 40 - 50 Sängern über die Jahre bemerkenswert konstant. Dazu tragen mit Sicherheit unsere zahlreichen „außer-
chorischen“ und geselligen Aktivitäten abseits der disziplinierten Probenarbeit und Konzerttätigkeit bei, z.B. beim „Aprés-Chor“ oder den jährlichen Ausflügen und Chor-
reisen, die den Juco in den letzten Jahren u.a. nach Finnland und Irland, Berlin, Aachen, ins Ruhrgebiet, an die Nordsee sowie ins Allgäu führten.

Genau diese Kombination aus regelmäßigen Vereinsaktivitäten bzw. Chorreisen, äußerst vielseitigem Repertoire sowie einem kultivierten Chorklang ist für einen
Laienchor sehr ungewöhnlich und macht daher den JuCo tatsächlich einzigartig.

Auch bei der Wahl der Auftrittsorte ist der Juco stets bemüht, neue Konzertstätten zu erschließen. So erhielt das Ensemble in den letzten Jahren einige Einladungen zu
renommierten Musikreihen u.a. nach Esslingen (Stunde der Kirchenmusik), Tübingen (Motette), Stuttgart (KlangRaum), Kirchheim/Teck (Orgelnacht) sowie an den
Bodensee (Mainau-Melodie). Auch werden gern ungewöhnliche Konzert-Räumlichkeiten für Aufführungen genutzt, so z.B. bei einer Flashmob-Aktion mitten in Helsinki 
bzw. demnächst auch bei einem Konzert in den Nebelhöhlen bei Reutlingen sowie in der Grabkapelle auf dem Stuttgarter Rotenberg.

Die Teilnahme am Landes-Chorwettbewerb Baden-Württemberg im Jahr 2009 war ein großes Highlight in der Chronik des Chores, als der JuCo die insgesamt zweitbeste Punkt-
zahl in der konkurrenzstarken Kammerchor-Kategorie bis 36 MitsängerInnen erreichte!

Obwohl der Junge Chor Stuttgart organisatorisch völlig selbständig ist, wird schon seit über 20 Jahren mindestens einmal jährlich ein großes Konzert in einer der befreundeten
Stuttgarter Kirchen veranstaltet (insbes. St. Matthäus, St. Fidelis, Liebfrauen oder St. Georg); traditionellerweise findet dort auch stets ein Auftritt in der in der Adventszeit statt.

Das Programm des jährlichen Weihnachtskonzerts wurde in den letzten Jahren zunehmend ambitionierter und hat auch hier das Ziel, sowohl Vertrautes als auch Neuartiges mit-
einander zu verknüpfen. D.h. neben der Darbietung klassischer Literatur soll regelmäßig auch die Erschließung und Interpretation "neuer", zeitgenössischer Werke verfolgt werden.

So erklangen bereits zahlreiche modernere geistliche Werke, u.a.: A. Ramirez’ 'Misa Criolla', die 'Magnificat-Antiphonen' A. Pärts, Francis Poulencs Motetten 'Pour le temps de Noël',
C. Schönherrs 'Magnificat' in einer Groovy Version, E. Robertsons Neuinterpretation von 'Fanfares und Carols' oder auch das 'Swinging Christmas' von Thomas Gabriel (bei dem
zusammen mit dem schwäbischen A-Capella-Ensemble Pepper & Salt musiziert wurde) waren bereits zu hören.

Im Rahmen der „klassischen“ Literatur gab der JuCo bereits z.B. die Marienvesper von C. Monteverdi, den Messias von G. F. Händel, J. S. Bachs Weihnachtsoratorium und
Johannespassion, J. G. Rheinbergers Adventsmotetten, A. Vivaldis Magnificat- und Gloria-Vertonungen sowie das Mozart-Requiem zum Besten.